Conche im Einsatz: Das Kakao-Zucker-Gemisch wird in einer Conchiermaschine erhitzt, wodurch das enthaltene Wasser verdampft. Mit der Verdampfung entweichen auch unerwünschte Aromen. Damit die Masse während des Conchierens nicht austrocknet, wird Kakaobutter hinzugefügt. Der erhöhte Fettanteil führt zu einem zähflüssigen Zustand, in dem sich die einzelnen Elemente miteinander verbinden. Auf diese Weise gelingt die Homogenisierung der Schokoladenstruktur. Damit diese homogene Struktur langfristig erhalten bleibt, muss die Vorkristallisation der Fettelemente in der zähflüssigen Masse eingeleitet werden. Hierfür wurde die Temperiertechnik entwickelt. Durch die höhere Fließfähigkeit musste auch die Befüllung der Schokoladenformen neu organisiert werden: Man ging vom Pressen zum Giessen über. Diese einzelnen Schritte machen deutlich, dass das Handwerk durch diese revolutionäre Erfindung grundlegend verändert wurde. Die Details hierzu werden im Kapitel über die Schmelzschokolade beschrieben.
Conche im Einsatz: Das Kakao-Zucker-Gemisch wird in einer Conchiermaschine erhitzt, wodurch das enthaltene Wasser verdampft. Mit der Verdampfung entweichen auch unerwünschte Aromen. Damit die Masse während des Conchierens nicht austrocknet, wird Kakaobutter hinzugefügt. Der erhöhte Fettanteil führt zu einem zähflüssigen Zustand, in dem sich die einzelnen Elemente miteinander verbinden. Auf diese Weise gelingt die Homogenisierung der Schokoladenstruktur. Damit diese homogene Struktur langfristig erhalten bleibt, muss die Vorkristallisation der Fettelemente in der zähflüssigen Masse eingeleitet werden. Hierfür wurde die Temperiertechnik entwickelt. Durch die höhere Fließfähigkeit musste auch die Befüllung der Schokoladenformen neu organisiert werden: Man ging vom Pressen zum Giessen über. Diese einzelnen Schritte machen deutlich, dass das Handwerk durch diese revolutionäre Erfindung grundlegend verändert wurde. Die Details hierzu werden im Kapitel über die Schmelzschokolade beschrieben.